Handgeschrieben

1380 n. Chr.

 

JOHN WYCLIFFE

John Wycliffe wurde als "Morgenstern der Reformation" bezeichnet und verbrachte den größten Teil seines Lebens an der Universität Oxford - zuerst als Student, später als Professor. Er gab sich vollständig dem Bibelunterricht hin, wodurch eine Bewegung entstand, deren Mitglieder später als Lollarden bekannt wurden. Diese Gruppe wanderte durch ganz England und lehrte biblische Wahrheiten. Sie vermittelten den Menschen, dass Gottes Wort von höchster Bedeutung sei.

Übersetzung aus dem Lateinischen ins Englische

Ungefähr im Jahr 1378 veröffentlichte Wycliffe das Werk "de veritate sacrae scripturae", in dem er deutlich machte, dass alle Kinder Gottes gleich seien und jeder dazu fähig sei, die Schrift zu verstehen. Er erklärte, dass "die Heilige Schrift die größte Autorität für jeden Christen ist, der Grundsatz des Glaubens und der menschlichen Entwicklung". Die Frucht seiner Liebe zu Gottes Wort war die englische, beinahe wortwörtliche Übersetzung der Bibel aus dem Lateinischen, die auf der Vulgata basierte. John Wycliffe starb im Jahr 1384 und hinterließ ein Werk, das die Hoffnung weckte, dass eine Zeit anbrechen würde, in der die Menschen die Bibel in ihrer Muttersprache lesen können würden. Die Wycliffe-Bibel half bei der Vorbereitung der späteren Reformation. Als Antwort auf das breite Interesse an dieser Übersetzung verurteilte die römisch-katholische Kirche auf dem Konzil in Konstanz 1425 Wycliffe als Ketzer und gab seine Exhumierung in Auftrag. Drei Jahre später wurden seine sterblichen Überreste verbrannt und die Asche in den Fluss Swift gestreut.

STATT DER BIBLIOGRAPHIE:

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